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Informationen
für Patienten
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Operationsverfahren
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Wann
wird operiert? Eine Operation
sollte bei einseitigen hormonproduzierenden Adenomen (gutartige Tumore)
und den bösartigen Karzinomen immer angestrebt werden. In bestimmten
Fällen ist eventuell auch eine beidseitige Entfernung der Nebennieren
nötig. Dies ist aber sehr sorgfältig abzuwägen, da anschließend vor allem
Cortisol lebenslang ersetzt werden muss. Der zumeist
gutartige Tumor des Nebennierenmarks (Phäochromozytom) sollte wegen der
auf Dauer sehr schädlichen überhöhten Adrenalin- und
Noradrenalinspiegel immer operiert werden.
Es gibt
verschiedene Möglichkeiten, die Nebennieren zu operieren. Bei den
sogenannten konventionellen Zugängen wird das Gebiet um die Nebennieren
über einen längeren Schnitt erreicht.
Da die
Nebennieren zentral im Körper liegen, sind sie aus verschiedenen
Richtungen gut zu erreichen. Bei beiden Arten des Zugangs wird daher zusätzlich
danach unterschieden, von welcher Körperseite aus operiert wird. Die Wahl des
Operationsverfahrens und des Schnittes hängt sowohl von der Konstitution
des Patienten als auch von der Erfahrung des Chirurgen ab. Zusätzlich
werden Tumoreigenschaften wie Größe, hormonelle Aktivität, Lokalisation
und ähnliches berücksichtigt. 1)
Ventraler Zugang (= vom Bauch aus) Dies ist der
traditionelle Zugang zu den Nebennieren. Dabei wird meistens knapp
unterhalb des Rippenbogens die Haut des Bauches eröffnet. Vorteile: Nachteile: 2)
Thorakoabdomineller Zugang (= Brust-Bauch-Zugang) Hierbei wird
vorne und seitlich zwischen 9. und 10. Rippe eingeschnitten. Dabei muss
auch das Zwerchfell zum Teil eingeschnitten werden. Vorteile: Nachteile: 3)
Dorsaler Zugang (= vom Rücken aus) Dabei wird ein
gebogener (hockeyschlägerförmiger) Hautschnitt gemacht, der etwa an der
10. Rippe beginnt und dann dem Verlauf der 12. Rippe folgt. Die 12. Rippe
wird entfernt. Vorteile: Nachteile: 4)
Lateraler Zugang (= von der Seite) Der Schnitt
liegt im Bereich der Flanke und verläuft in Höhe der untersten Rippen. Vorteile: Nachteile. Neuere
Verfahren (ab Anfang der 90er Jahre) sind die sogenannten endoskopischen
Operationsverfahren. Sie gelten in Expertenkreisen zur Behandlung von
gutartigen Nebennierentumoren bis zu einer Größe von 5-8 cm als die
Operationsverfahren der Wahl. 1)
Transperitonealer Zugang (= durch das Bauchfell) in Seitenlage Diese Technik
ist das am häufigsten angewendete minimal-invasive Verfahren zum
Entfernen von Nebennieren.Dabei
werden 3 bis 4 kleine Schnitte in die Bauchhaut gemacht, durch die die
Operationsinstrumente und die Kamera eingeführt werden. Vorteile: Nachteile: 2)
Transperitonealer Zugang (= durch das Bauchfell) in Rückenlage Der Patient
liegt hierbei auf dem Rücken. Es werden 4 bis 5 kleine Bauchschnitte benötigt. Vorteile: Nachteile: 3)
Retroperitonealer Zugang (= hinter dem Bauchfell) in Seitenlage Es werden 3
kleine Bauchschnitte benötigt. Vorteile: Nachteile: 4)
Retroperitonealer Zugang (= hinter dem Bauchfell) in Bauchlage Es werden 3
kleine Bauchschnitte benötigt. Vorteile: Nachteile:
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