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Informationen
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Funktion
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Funktionsweise
der Nebennieren Die anatomische
Unterscheidung der Nebenniere in Rinde und Mark ist auch funktionell von
Bedeutung. Die
Nebennierenrinde hat einen dreischichtigen Aufbau und ist in der Lage, über
40 verschiedene Hormone zu produzieren. Die häufig im
Namen der Hormone vorkommende Bezeichnung „corti-“ oder
„-cortikoid“ weist auf ihren Entstehungsort hin (lateinisch: Kortex =
Rinde). Das Cortisol
ist eines der bekanntesten Hormone, die in der Nebenniere gebildet werden.
Es wird unter der Bezeichnung „Cortison“ auch als Medikament
verabreicht. Das Cortisol
gehört zur Gruppe der Glukocortikoide. Dies sind Hormone, die für die
Steuerung des Zuckerstoffwechsels im Körper verantwortlich sind. (Der
Wortteil „Gluko-“ leitet sich vom lateinischen Wort für Zucker
„Glucose“ ab). Der
Cortisolspiegel im Blut unterliegt einer tageszeitlichen Schwankung mit
einem Maximalwert am Morgen und einem Minimum Weitere wichtige Wirkungen des Cortisols sind unter anderem:
Die Menge des
ausgeschütteten Hormons Cortisol wird über die Hirnanhangsdrüse
(Hypophyse) gesteuert. Dafür produziert die Hirnanhangsdrüse das Hormon
ACTH (Adrenocorticotropes Hormon), das die
Nebennieren zur Ausschüttung von Hormonen anregt. Das Aldosteron
gehört zur Gruppe der Mineralcortikoide. Seine Aufgabe ist die Steuerung
des Salzhaushaltes im Körper. Dies betrifft den Natrium- und
Kaliumhaushalt. Die Ausschüttung
von Aldosteron wird über mehrere Faktoren beeinflusst: Vor allem
Androgene (männliche Sexualhormone), aber auch Östrogene und Gestagene
sind für Geschlechtsfunktion und Ausbildung der männlichen bzw.
weiblichen Geschlechtsmerkmale verantwortlich. Sie werden überwiegend
in den primären Geschlechtsorganen (Eierstöcke, Hoden), zum
Teil aber auch in der Nebennierenrinde, gebildet. Das
Nebennierenmark besteht überwiegend aus Nervenzellen. Im Gegensatz zu
anderen Nervenzellen werden die hier gebildeten Botenstoffe (Transmitter)
als Hormone ins Blut abgegeben. Die im
Nebennierenmark gebildeten sogenannten „Stresshormone“ sind unter
verschiedenen Bezeichnungen bekannt: Adrenalin Noradrenalin Die beiden
Hormone Adrenalin und Noradrenalin werden in sogenannten
Alarmsituationen freigesetzt und dienen ursprünglich der
Bereitstellung von Energie um zu kämpfen oder zu fliehen („Fight or
Flight“). Die Energie wird dabei in Form von Zucker bereitgestellt.
Zu dieser
Aktivierung gehört aber auch die Verringerung des Energieverbrauchs durch
Organe, die in dieser Situation nicht benötigt werden. Zum Beispiel wird
die Magen- und Darmtätigkeit verringert.
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